Sieh, was in deinem Körper passiert
Zieh dich durch ein Fasten und beobachte, wie die Phasen wechseln. Genau diese Zeitleiste zeigt dir die App live, Stunde für Stunde — damit du immer weißt, warum du dich gerade so fühlst.
Gesättigt0–4 h
Du verdaust deine letzte Mahlzeit. Blutzucker und Insulin sind hoch, also läuft die Fettspeicherung und die Fettverbrennung pausiert. Du musst nichts tun außer warten – das ist der leichte Teil.
Frühes Fasten4–12 h
Das Insulin sinkt. Deine Leber gibt gespeichertes Glykogen frei, um den Blutzucker stabil zu halten. Hunger kommt in Wellen, getaktet nach deinen üblichen Mahlzeiten – jede klingt in etwa 20 Minuten ab.
Fettverbrennung12–16 h
Das Leberglykogen wird knapp, also fährt dein Körper die Fettoxidation hoch und beginnt, Ketone zu bilden. Fettreserven – auch viszerales Fett – werden jetzt als Brennstoff genutzt.
Ketose steigt16–24 h
Die Ketone steigen und bei vielen lässt der Appetit nach. In diesem Fenster wird die zelluläre Reinigung (Autophagie) in Tierstudien hochreguliert. Trink Wasser mit einer Prise Salz.
Tiefes Fasten24–48 h
Du läufst jetzt hauptsächlich auf Fett. Das Wachstumshormon steigt und schützt die Muskulatur. Elektrolyte (Natrium, Kalium, Magnesium) sind jetzt wichtiger denn je – und Ruhe ist dein Freund.
Verlängertes Fasten48–72 h
Die Ketone sind hoch, das Insulin sehr niedrig. Manche Studien deuten auf eine Erneuerung der Immunzellen nach etwa 72 Stunden hin. Plane ein sanftes Fastenbrechen: kleine Mahlzeiten, Protein zuerst.
Über 72 Stunden72 h+
Nur unter ärztlicher Aufsicht fortsetzen. Das Refeeding-Syndrom ist nach längerem Fasten ein reales Risiko – führe Nahrung langsam wieder ein, über einen ganzen Tag oder länger.